Kinderwitze und -weisheiten

 

1.Eine Patenoma berichtet von ihrem eigenen Sohn als er 7 Jahre alt war: Alle Leute sprachen damals von der Mondlandung.  Er hatte sie im Fernsehen gesehen. Ich war schon damals ziemlich auf Stromsparen eingestellt und hielt die Kinder an, immer das Licht auszumachen, wenn sie ein Zimmer verließen. Eines Abends gehe ich mit unserem Sprössling bei Vollmond nachhause. Unser Junge schaut ganz erstaunt den Mond an und bemerkt: “Mutti, die auf dem Mond waren, haben vergessen das Licht auszumachen.”

2. Als frischgebackene Patenoma hole ich meinen neuen Schützling Peter im Kindergarten ab.  Er ist noch etwas schüchtern. Es ist Winter mit viel Schnee, und alle Kinder müssen vor dem nachhhause gehen ihre Stiefel anziehen. Ich will dem Kleinen helfen, setze ihn auf den Fußboden und versuche kniend, ihm einen seiner Stiefel anzuziehen mitten unter den anderen lärmenden Kindern.  Der Fuß passt aber einfach nicht in den Stiefel. Endlich habe ich es geschafft. Peter schaut mich mit großen Augen an und sagt: “Der ist aber am falschen Fuß”. Ich ziehe beschämt den Stiefel wieder aus und versuche den anderen Stiefel. Das geht auch sehr schwer. Als ich es endlich geschafft habe, schaut mich Peter wieder traurig an und meint: “Das ist aber gar nicht mein Stiefel.” Ich versuche Ruhe zu bewahren, zieh den Stiefel wieder aus und frage: “wo ist denn dein Stiefel?” “Mein Zwillingsbruder hat ihn. Deswegen habe ich seinen.” Ich hole tief Luft, lächele nervös und zieh den Stiefel wieder an. Endlich können wir losgehen. Da fällt mir ein: “Wo sind denn deine Handschuhe?” Darauf die Antwort: “die habe ich in die Stiefel gesteckt.” Da bleibt mir nur noch ein herzliches Lachen übrig. Das löst die Schüchterheit von Peter und wir gehen vergnügt los.

3. Die alleinerziehende Mutter der kleinen Angelika hat Spätschicht. Die Patenoma bringt die Kleine ins Bett, erzählt ihr eine Geschichte und singt noch ein paar Wiegenlieder. Die Kleine schließt selig die Augen. Etwas später kommt die Mutter zurück und geht ins Schlafzimmer von Angelika. Da setzt sich die Kleine auf uns sagt: “pst, Mama, Oma Erna schläft schon.”

4. Eine lokale Omavermittlung hat einen gemeinsamen Ausflug alles Patenomas und ihrer Patenkinder organisiert. Ein Pressemann fragt die Kinder: “Was haltet ihr von euren Patenomas?” Betretenes Grinsen. Schließlich entschließt sich ein beherztes Mädchen zu einer wohlwollenden Erklärung: “ich finde die Patenomas prima. Dafür, dass sie doch öfters sterben als wir, sind sie noch ganz schön fit”.

5. “Ich war als kleines Kind schon intelligenter als andere” sagt die zehjährige Elfriede. “Mit neun Monaten konnte ich schon laufen”. “Das nennst du intelligent?  Das ist doch nichts Besonderes” meint  Monika. “ich habe mich noch mit zwei Jahren tragen lassen.”

6. “Fritzchen, welches sind die vier Elemente?” will der Lehrer wissen. Fritzchen: “Erde, Wasser, Feuer und Bier”. “Warum denn Bier?” fragt der Lehrer. “Na ja , immer wenn mein Vater Bier trinkt, sagt meine Mutter: ‘jetzt ist er wieder in seinem Element’ “.

7. Monika besucht ihre Patenoma und erzählt ihr: “ich kriege jetzt bald ein Brüderchen”. “Das ist ja großartig” meint die Patenoma. “Woher weißt du denn das so genau? ” “Ganz einfach. Neulich erzählten mir alle, dass Mama krank ist und im Krankenhaus liegt. Und dann bekam ich plötzlich ein Schwesterchen. Jetzt ist Papa krank”.

8. Am Ende der ersten Schulwoche kommt Klein-Erna nachhause und stöhnt: “Ich glaube ich verliere da nur meine Zeit”. “Warum denn” fragt die Mutter besorgt. Erna: “Ich kann nicht lesen, ich kann nicht schreiben  und sie lassen mich noch nicht mal reden”.

9. Klein-Fritzchen studiert die Familienbibel. Er findet alles faszinierend. Plötzlich fällt aus der Bibel ein getrocknetes Ahornblatt auf den Boden. Staunend hebt er es auf: “Mutti”, ruft er “schau, was ich gefunden habe”. Mutti ruft aus der Küche: “was ist es denn?”. “Ich glaube, es ist die Unterhose von Adam”.

10. Normalerweise komme ich morgens als Erste in die Küche. Eines Tages staune ich. Mein Jüngster sitzt dort mit seinen 5 Jahren gemütlich am Tisch und löffelt seine Cornflakes. “Was ist denn das?” frage ich verdutzt. “Bist du etwa alleine hier?” “Nein” kommt die Antwort ganz ruhig, und, und beim Weiterlöffeln ergänzt er “ich WAR alleine” .

11. Matheus will heute nicht zur Schule gehen. Er ruft seine Lehrerin an, räuspert sich und sagt mit  tiefer Stimme: “Fräulein, ich möchte Ihnen nur sagen, dass Matheus heute nicht zur Schule kommen kann. Er ist krank. ” “Wer ist denn am Apparat?” will die Lehrerin wissen. Darauf Matheus: “Mein Vater”.

12. Morgens, erste Stunde in der 4. Klasse Grundschule, der Lehrer: “Heiner, du schläfst ja schon ein. Hast du gestern wieder zu lange Fernsehen geschaut?” “Nein, Herr Lehrer, mein Vater hat oft Nachtschicht, und ich muss ihm dabei helfen”. “Was musst du ihm denn helfen?” “Schmiere stehen”.

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